27. April

USA 1978
Regie: Claudia Weill
88 Min., 35mm, OmU
Mit Melanie Mayron, Anita Skinner, Eli Wallach, Christopher Guest u.a.

Susan und Anne sind beste Freundinnen und wohnen zusammen in einer Wohnung in New York City. Susan ist Fotografin und hält sich bislang mit Foto-Jobs auf Hochzeiten und Bar Mizwas über Wasser. Zugleich träumt sie davon, ihre Arbeiten in Galerien zeigen zu können. Die symbiotische Beziehung von Susan und Anne endet, als Anne heiratet und auszieht. Während sie in das Eheleben eintaucht, muss Susan plötzlich ganz allein über die Runden kommen und sich mit der neuen Situation arrangieren. Dabei stellt sich auch die Frage, wie sie sich als Fotografin künstlerisch verwirklichen und Karriere machen kann…

„Girlfriends“ ist Claudia Weills Debut und wurde von der Kritik gefeiert, gewann mehrere Filmfestival-Preise und wurde von „Warner“ in die Kinos gebracht. Auch Stanley Kubrick fand den Film bemerkenswert und sagte folgendes über ihn: „I think one of the most interesting Hollywood films, well not Hollywood – American films – that I’ve seen in a long time is Claudia Weill’s Girlfriends. That film, I thought, was one of the very rare American’s films that I would compare with the serious, intelligent, sensitive writing and filmmaking that you find in the best directors in Europe.

Weill hat vor „Girlfriends“ 10 Jahre als Kamerafrau und Dokumentarfilmerin gearbeitet.
„Girlfriends“ gilt als feministischer „Coming of Age“-Film und erinnert an den auch wunderbaren „Frances Ha“ (USA 2013) von Noah Baumbach. Claudia Weill hat auch bei der Serie „Girls“ (USA 2012) von Lena Dunham mitgewirkt, in der es um vier sehr unterschiedliche Freundinnen geht, die in New York City leben und arbeiten.